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"Ich kenne das Gefühl, alles richtig machen zu wollen — und
trotzdem immer wieder gegen dieselbe Wand zu laufen."
Ich bin Mutter von zwei Söhnen, Enneagramm-Lehrerin, Trainerin und Coach. Und ich war genau dort, wo du gerade bist — mit dem schlechten Gewissen, einem unguten Gefühl vieles falsch zu machen, obwohl ich es doch so gut meinte.
DIE WENDE
Als mein ältester Sohn in die Pubertät kam, funktionierte plötzlich nichts mehr so wie vorher.
- Was früher Nähe geschaffen hatte, führte jetzt zu Widerstand.
- Gespräche wurden zu Konflikten.
- Schule wurde zum Dauerthema.
Und irgendwann war da vor allem dieses Gefühl:
„Warum passiert das immer wieder — obwohl ich es doch anders machen möchte?“
Die entscheidende Veränderung kam nicht durch neue Erziehungstipps. Sie begann in dem Moment, als ich verstanden habe, warum ich selbst immer mit dem gleichen inneren Muster reagiere.
WAS SICH VERÄNDERT HAT
Das Enneagramm hat mir nicht gesagt, was ich tun soll.
Es hat mir gezeigt, warum ich tue, was ich tue.
Und genau dadurch begann sich etwas zu verändern.
Nicht perfekt. Nicht über Nacht. Aber spürbar.
Vor allem änderte sich die Dynamik zwischen mir und meinen Kindern.
Ich habe aufgehört, mir permanent selbst ein schlechtes Gewissen zu machen.
Mit der Zeit verstand ich immer besser, warum mich bestimmte Dinge so extrem triggern, warum ich unter Stress nur noch reagiere und warum manche Konflikte absolut verlässlich an derselben Stelle eskalieren. Ich konnte endlich klarer sehen – mich selbst, meine Muster, meine Erwartungen und meine Ängste.
Das Beste daran? Gleichzeitig bekam ich tiefe Einblicke in die inneren Strukturen meiner Lieblingsmenschen, ihre Wertesysteme, ihre Ängste und ihre Abwehrmechanismen.
Genau das war der eigentliche Wendepunkt: Kein neuer Trick und nicht die eine perfekte Methode, sondern echtes Verstehen. Denn genau dann kann sich auch etwas verändern – nicht im Kampf gegen uns selbst, sondern im Bewusstsein um uns selbst.
WARUM ICH KEINE RATSCHLÄGE GEBE
Ich glaube nicht an perfekte Erziehung.
Und ich glaube auch nicht daran, dass man die Pubertät ‚in den Griff bekommen‘ kann oder sollte.
Diese Lebensphase verwandelt nicht nur unsere Kinder in Teenager, sie fordert uns als Erwachsene komplett heraus:
Unsere Geduld wird auf Anschlag ausgereizt,
unsere Selbstkontrolle ist gefühlt ein paar Jahre lang nicht existent,
und unsere Vorstellungen davon, wie Familie funktionieren sollte, können wir eigentlich direkt verabschieden.
Deshalb geht es in meiner Arbeit auch nicht um noch mehr Regeln, sondern hauptsächlich darum, dich selbst besser zu verstehen. Denn oft verändert sich die Beziehung zu deinem Kind genau dann, wenn du aufhörst, an all deinen Vorstellungen unbedingt festhalten zu wollen.
Verstehen. Annehmen. Loslassen.
"Es muss passen! Wenn die Chemie nicht stimmt, hilft auch kein Diplom oder Titel. Echte Expertise und Reife kommt sowieso nur mit Erfahrung."

EIN PAAR FAKTEN ZU MIR
Meine Kindheit und Schulzeit in verschiedenen Ländern und Kulturen haben meinen Blick auf Menschen und Familie stark geprägt.
Ich glaube nicht an den einen richtigen Weg.
Aber ich glaube daran, dass echte Veränderung möglich wird, wenn Menschen beginnen, sich selbst ehrlich zu begegnen.
Enneagramm-Lehrerin (DEZ), Trainerin & Coach seit über 15 Jahren
Autorin des ersten deutschsprachigen Enneagramm-Kinderbücher
Zertifizierter Coach (Mario Sikora, Awareness to Action International)
Kindheit, Schulzeit und Studium in verschiedenen Ländern und Kulturen - Schweiz, Indien, Frankreich, Italien und England
Mutter von zwei Söhnen — ich lebe, worüber ich spreche
Aber du kannst anfangen, dich selbst zu erforschen und mehr von dir zu entdecken.
Und genau dort beginnt oft die größte Veränderung in Familien.
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